prospektiver Studien fand bereits früher einen nichtlinearen Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In dieser Auswertung waren moderate Mengen mit einem geringeren Risiko verbunden als sehr niedriger Konsum.
Neuere Forschung bestätigt ebenfalls, dass das Bild nicht einfach linear ist. Die 2026 veröffentlichte aktualisierte Meta-Analyse fand beispielsweise keinen signifikanten Zusammenhang zwischen dem höchsten und niedrigsten Kaffeekonsum hinsichtlich koronarer Herzkrankheit oder Herzinsuffizienz, aber unterschiedliche Ergebnisse für Schlaganfall, Herzrhythmusstörungen und Herzinfarkt.
Für die Praxis bedeutet das vor allem: Mehr Kaffee ist nicht automatisch besser.